Ostanatolien: Am Ufer des Flusses liegt bewusstlos ein Mädchen.
Es ist die 17-jährige Meryem. Sie wurde vergewaltigt. Da
sie sich weigert, den Namen ihres Peinigers bekannt zu geben,
sperrt man sie in einen Verschlag und reicht ihr einen Strick.
Sie solle die Sache selbst erledigen.
Maryem bemerkt, dass sie mit Schadenfreude von ihrer
Stiefmutter beobachtet wird. Aus Trotz bleibt sie am Leben.
Also übergibt die Familie die „Sache“ Cemal, einem Exsoldaten.
Er bringt das Mädchen zur Bosporusbrücke nach Istanbul,
bedroht sie mit einer Pistole, damit sie springt. Gerade als
Meryem ansetzt, rettet er das Mädchen. Von nun an sind
beide auf der Flucht.
Auf einem großen Holzboot heuern sie als Crew an. Sie geben
sich als Geschwister aus. Als der Eigner, ein
Universitätsprofessor, Meryem die Schönheit der Natur
zeigt und dem bescheidenen jungen Mädchen das eine oder
andere Geschenk macht, kommt es zum Konflikt zwischen
den Männern. Der Professor bemerkt die Eifersucht in Cemils
Augen und versteht. Er bringt beide in einer abgelegenen
Fischfarm unter. Doch die jungen Leute kommen nicht zur
Ruhe. Beide plagen Alpträume – sie von der Vergewaltigung
und den Morddrohungen der Familie, ihn von den Erlebnissen
als Soldat in den Bergen im Kampf gegen die PKK. Und dann
ist ihnen auch noch die rachsüchtige Familie auf den Fersen,
die durch die entstandene Situation ihre Ehre in den Schmutz
getreten sieht.
Glück
Bliss

TR, GR 2007
Türkisch
126 min
15 Jahre
2008
Jugendfilm
Abdullah Oguz
Elif Ayan, Kubilay Tuncer, Abdullah Oguz, nach einen Buch von Zülfü Livaneli
Mirsad Herovic
Levent Çelebi LewQ
Zülfü Livaneli
Talat Bulut, Özgü Namal, Murat Han, Mustafa Avkiran, Emin Gursoy