Leonardos Familie ist reich. Täglich wird der Junge
mit dem Auto zur Schule gebracht. Und täglich hält
das Auto an der roten Ampel, an der die Kinder aus
dem Armenviertel jonglieren und andere Kunststücke
aufführen, um Geld zu verdienen. Leonardo
freut sich jeden Tag auf genau diesen Moment. Zu
gern würde er aussteigen und sich die Tricks zeigen
lassen. Doch das lässt der Fahrer nicht zu.
Der 11-Jährige findet trotzdem eine Möglichkeit.
Als er auf den Straßenjungen Kiko trifft, verstehen
sich die beiden auf Anhieb. Während Leonardo
unbedingt das Jonglieren erlernen möchte, interessiert
sich Kiko für den Gameboy. Leonardo zeigt
ihm, wie man spielt und leiht ihm das Gerät, damit
Kiko üben kann.
Leonardos Mutter verbietet ihrem Sohn den Umgang.
Sie ist von Vorurteilen geprägt und achtet auf
die gesellschaftliche Stellung. Als sie erfährt, dass
ihr Sohn seinen neuen Gameboy an den Straßenjungen
Kiko verborgt hat, macht sie ihm eine heftige
Szene.
Tags darauf läuft Leonardo von der Schule weg und
sucht diese Kinder. Zwischenzeitlich wird Kiko der
Gameboy gestohlen. Die beiden Jungen begeben
sich auf die Suche nach dem Dieb. Kiko möchte
seinen Freund keinesfalls enttäuschen. Und Leonardo,
der seinem neuen Freund vertraut, will keinesfalls
zulassen, dass seine Mutter recht behält.
Gameboys
The Game Boys

BR 2006
Portugisisch
84 min
9 Jahre
2007
Kinderfilm
Europäischer Kinderfilmpreis,
Antonio Carlos da Fontoura
Antonio Carlos da Fontoura
Alziro Barbosa
Sergio Sbragia
Pedro Cintra
Flavia Alessandra, Tarcisio Filho, Guilherme Vieira, Cleslay Delfino, Maria Monnerat