Tonins Schule steht ganz im Zeichen einer Hilfskampagne für afrikanische Kinder. Anders als seine Mitschüler nimmt der zwölfjährige Junge die Initiative sehr ernst. Deswegen möchte er unbedingt ein Kind aus einem Flüchtlingslager als Gast aufzunehmen. Die Vertreter der Hilfsorganisation fordern ihn auf, die Sache mit seinen Eltern zu besprechen. Doch Tonins Vater sagt nein.
Gegenüber Lehrern, Mitschülern und der Hilfsorganisation gibt es für Tonin kein Zurück mehr. Mit einigen Tricks überwindet er die bürokratischen Hürden. Und dann ist er tatsächlich da: Moussa, ein schwarzer Junge in seinem Alter. Heimlich quartiert er ihn im Wohnwagen in der elterlichen Garage ein. Seine Eltern dürfen von dem Gast nichts merken. Dennoch soll sich Moussa wohl fühlen. Auch in der Schule muss der Anschein aufrecht erhalten werden, als sei mit den Berthiers und ihrem Gast alles in bester Ordnung.
Tonin beherrscht dieses doppelte Spiel perfekt, denn im Lügen und improvisieren ist er unschlagbar.
Für einen guten Zweck

F, B, D 1996
105 min
8 Jahre
1999
Jacpues Fansten